Fuente el Saz de Jarama
Ein Reiseziel, wo antike Geschichte auf Natur trifft, inmitten fruchtbarer Ebenen und reicher Artenvielfalt, am Ufer des Jarama-Flusses
Quelle des Saz de Jarama
Diese Gemeinde zählt über 7.000 Einwohner (Stand 2023) und liegt im Nordosten der Region, 42 km von Madrid entfernt. Auf einer fruchtbaren Ebene, die vom Fluss Jarama bewässert wird, blickt diese Stadt in der Region Madrid auf eine faszinierende Vergangenheit zurück, die bis in die zweite Eisenzeit reicht.
Die archäologischen Funde am Cerro Redondo belegen, dass Fuente el Saz bereits in der Antike besiedelt war. Die Ankunft der Römer und Westgoten festigte die menschliche Präsenz in der Gegend. Die Entstehung des heutigen Stadtzentrums begann jedoch erst mit der christlichen Reconquista.
Im 13. Jahrhundert förderten Alfons VI. und Erzbischof Jiménez de Rada die Wiederbesiedlung der Region und trugen so zum Wachstum von Fuente el Saz bei.
Die Kirche San Pedro Apóstol, ein prächtiges Beispiel für die Architektur des 16. Jahrhunderts, thront imposant im Zentrum der Stadt. Am Stadtrand befinden sich die Einsiedelei La Soledad, erbaut im Toledo-Stil im 16. Jahrhundert, und die Einsiedelei Virgen de la Ciguiñuela, die ab dem 19. Jahrhundert als Mausoleum diente und heute vom Friedhof Fuente el Saz umgeben ist.
Fuente el Saz ist für seine unberührte Natur bekannt. Das Vogelschutzgebiet der Getreidesteppe zwischen den Flüssen Jarama und Manzanares beherbergt eine reiche Artenvielfalt mit Arten wie der Großtrappe, dem Kaninchen und dem Rothuhn. Der Fluss Jarama und der Bach Paeque bieten eine faszinierende Landschaft mit Auwäldern, die sich ideal zum Wandern und für Naturerlebnisse eignen.
Foto: Kirche des Heiligen Apostels Petrus

Foto: Einsiedelei Unserer Lieben Frau von Ciguiñuela

Foto: Einsiedelei Unserer Lieben Frau von der Einsamkeit

Foto: Mudéjar-Turm der Kirche San Pedro Apóstol
Foto: Rathaus und Stadtverwaltung von Fuente el Saz de Jarama
Karte und Transport
- Karte von Fuente el Saz de Jarama
Ein neues Fenster wird geöffnet



